«Lassen wir der Sprache freien Lauf: der homo psychologicus ist ein Nachfahre des homo mente captus.
Da die Psychologie nur die Sprache der Alienation sprechen kann, ist sie also nur in der Kritik des Menschen möglich oder in der Kritik an sich selbst.»
Foucault: Wahnsinn und Gesellschaft
Braincasts: Gehirn und Geist
d.wieser, 02. Dezember 07
Podcasts der Zeitschrift Gehirn&Geist zu Themen aus Neurowissenschaft, Philosophie und Psychologie liegen zum Anhören sowie zum freien Download bereit.
Meiner bescheidenen Meinung nach … hätten die Dateien durchgängiges Tagging verdient; manche Files sind gar nicht oder fehlerhaft benannt, und auch eine halbwegs nachvollziehbare Sortierung in Form dreistelliger Ordnungszahlen wäre ganz prächtig gewesen.
Es gibt mit Sicherheit glanzvollere Podcasts — glanzvoller zumal den Vortragsstil betreffend. Inhaltlich okay, stilistisch einer Gute-Nacht-Geschichte nachempfunden sind die Audiobeiträge immerhin kostenlos und nicht “umsonst”.
Downloads des Braincast sind ab 22.07.06 verfügbar. Hier die der Website entnommene Themenliste:
- The Hard Problem (wie Neuronen Bewusstsein schaffen)
- Inside Gehirn&Geist (über die Redaktion der Wissenschaftszeitung)
- Manchmal besser gehemmt (neurologische Hemmung)
- Diskussion: The God Delusion
- Grundsätzliches: Neurotransmitter
- Aggression und Gewalt
(Quelle: gehirn-und-geist.de )
Zitation
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05. Dezember '07
Psychology Press PodcastAm 04. Dezember 2007 veröffentlicht Psychology Press ein Audio-Interview mit Viren Swami zum Thema zwischenmenschlicher Anziehung. Der Psychologe ist Co-Autor eines Buches über körperliche Attraktivität mit dem Titel The Psychology of Physical Attraction. » lesen ... |
05. Juni '07
StressIn gewisser Hinsicht sind Stressreaktionen erlernt, denn das Gehirn entscheidet vor dem Hintergrund vergangener Erfahrungen, was als Stress bewertet wird. Bei den psychologischen Zusammenhängen von Stress und Erkrankungswahrscheinlichkeit ist der Begriff Kontrolle bedeutsam … » lesen ... |
29. November '07
May, Rollo: Die Quellen der GewaltIn seiner phänomenologischen Untersuchung des Gewaltphänomens ist für May der Begriff der Macht – verstanden als fundamentaler Aspekt des Daseinsprozesses – von zentraler Bedeutung. Machtkonflikte und Machtlosigkeit des Menschen in der Gesellschaft stellen die wohl wichtigste (weil weitgehend negierte) Quelle der Gewalt dar. Der humanistische Standpunkt seiner logisch stringenten Analyse setzt als Gegenstück zur Aggression die völlige Isolation und als Gegenstück zur Gewalt das Mitgefühl – ein sehr lesenswertes Buch. Quelle: May, Rollo: Die Quellen der Gewalt. Eine Analyse von Schuld und Unschuld. ( Power and Innocence, 1972) Wien: Fritz Molden Verlag, 1974. » lesen ... |


