Shermer: Skeptizismus, Deromantisierung, Entmystifizierung


d.wieser, 31. Juli 07

«We overvalue the shreds of evidence that support our preferred outcome, and ignore the facts we aren’t looking for
[ Michael Shermer ]

Als Gründer des Sceptic Magazine vertieft sich Shermer in unsere liebsten Illusionen und zeigt auf, dass wir zuweilen glauben, was wir glauben wollen, während wir gegenteilige Informationen ignorieren.

Shermer, MichaelBei einer Konferenz für Technology, Entertainment, Design (TED) liefert Shermer in einer knappen Viertelstunde die kuriosesten (willkommensten) Irrtümer ab, denen die Menschen der Neuzeit heißblütig anhängen. Der große Skeptiker gibt sich sarkastisch und unterhält sein Publikum ganz hervorragend mit einer feinen Kette seiner Enthüllungen.

TED » Michael Shermer:
Why people believe strange things
[ Stream ]

Screenshot Quelle: ted.com

Diesen Stream empfehle ich wärmstens u.a. zur Illustration dessen, welche Auswüchse die Reparatur kognitiver Dissonanz mitunter erreichen kann. Ebenso Shermers Monographie Why People Believe In Weird Things (2006). Denn hier geht es nicht nur darum, Irrtümer zu enttarnen, sondern auch um die Funktionalität kognitiver Verrenkungen bzw. Verirrungen — und in diesem Bereich ist Shermers Zugangsweise mehr als PopPsych.

Eine ganze Website widmet sich der rigoros skeptischen Herangehensweise an zeitgenössische wie historische Phänomene. Beim Browsen auf den Seiten Sceptic dot com findet man nicht nur die Vorschau auf die korrespondierende Zeitschrift, sondern lesenswerte online verfügbare Texte. Mich bespaßt zumal, dass man sich dort die Mühe macht, parapsychologischen Phänomenen (skeptisch) auf die Spur zu kommen — die Site verweist auf einige höchst unterhaltsame Streams — BookMark-verdächtig.


Zitation

wieser, d. (31. Juli '07): Shermer: Skeptizismus, Deromantisierung, Entmystifizierung, URL: http://www.social-psychology.de/sp/favoriten/shermer


29. November '07

Vorlesung zur Kommunikations- und Medienpsychologie

Ein recht aktueller Fund im Netz ist die Vorlesungsreihe Kommunikationspsychologie 2-4, die Professor Frindte im November 2007 an der Universität Jena präsentiert.


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Schlüsselkonzept
06. Juni '07

Essstörung

Charakteristisch ist eine obsessive Beschäftigung mit Nahrung, Nahrungsaufnahme und Körpergewicht. Ursachen der verschiedenen Erkrankungsformen liegen grob gefasst im Bereich des Selbstwertgefühls sowie auch in gesellschaftlichen (medialen) Botschaften, welche Schlankheit mit Glücklichsein assoziieren.


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Referat
16. Juni '07

Frankl: Rundfunkvorträge 1951-1955

Die von mir verfassten referatähnlichen Texte stellen meine eigene Leseerfahrung dar und zwar ohne Gewähr bzgl. Fehlerlosigkeit. Der thematische Überblick bietet Interessierten einen ersten orientierenden Einstieg in Frankls Theorie- und Therapiekonzeption. Ich habe mir erlaubt, zu einzelnen Vortragsthemen meine subjektiven Gedanken anzufügen.


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