«Menschen sterben nicht. Ist das nicht das Credo der neuen Kultur? Menschen werden in Informationsströme aufgesogen. Ich weiß nichts darüber. Computer sterben. Sie sterben in ihrerer gegenwärtigen Form. Als ausgeprägte Einzeleinheiten sind sie schon so gut wie tot. Eine Kiste, ein Monitor, eine Tastatur. Sie verschmelzen mit der Textur des Alltagslebens. Ist das wahr oder nicht?»
DeLillo: Cosmopolis
Vorlesung zur Pädagogischen Psychologie WS 07
d.wieser, 04. Juni 08
Prof. Dr. Frank Fischer und Dr. Kollar halten im Wintersemester 2007/2008 eine Vorlesung zur Einführung in die Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Diese Vorlesung ist im Quicktime Format als Video online verfügbar. Vorlesungsunterlagen finden Sie im pdf-Format als Download auf dem Server.
Der Vorlesungsplan lautet:
- Informationen zur Vorlesung (18.10.07)
- 1. Organisatorisches
2. Begleitende Lernplattform
3. Pädagogische Psychologie
4. Experiseerwerb
5. Lernmotivation und Feedback
6. Cognitive Apprenticeship
7. Aktuelle Themen der Pädagogischen Psychologie
- Expertise und Expertiseerwerb 1 (25.10.07)
- 1. Organisatorisches
2. Expertise und Expertiseerwerb
3. Ursache von Expertise
4. Wissensbasierter Ansatz
5. Theorien des Expertiseerwerbs
6. Rolle von Erfahrungen
7. Expertise und Begabung
8. Konsequenzen
- Expertiseerwerb 2: Selbstgesteuertes Lernen und Help Seeking (08.11.07)
- 1. Expertise
2. Konsequenzen
3. Domänenunabhängige Modelle
4. Theorie von Kolodner
5. Routine-Expertise
6. Exkurs: Gedächtnis
7. Exkurs: Lernmechanismen
8. Organisatorisches
9. Zusammenfassung
- Selbstgesteuertes Lernen: Kooperatives Lernen (15.11.07)
- 1. Organisatorisches
2. Metakognition
3. Lernstrategien
4. Einteilung von Ballstaedt
5. Einige Lernstrategien
6. Lernumgebung
7. Kooperatives Lernen
8. Sozialpsychologische Perspektiven
9. Anreizstruktur
- Kooperatives Lernen: Lernmotivation (22.11.07)
- 1. Organisatorisches
2. Perspektiven auf kooperatives Lernen
3. Lernmotivation
4. Bedeutung und Entwicklung
5. Theoretische Ansätze
6. Erweitertes kognitive Motivationsmodell
7. Selbstbestimmungstheorie
8. Zusammenfassung
- Lernmotivation: Instruktionsansätze I (29.11.07)
- 1. Organisatorisches
2. Attributionstheorie (Weiner)
3. Instruktionsansätze I
4. Der 4C/ID-Ansatz
5. C1: Lernaufgaben
6. Beispiel: Literaturrecherche
7. C2: Unterstützende Informationen
8. C3: Prozedurale Informationen
9. C4: Übung von Teilschritten
- Instruktionsansätze II: Goal-based Scenarios (GBS) (06.12.07)
- 1. Wiederholung
2. Goal based Scenarios
3. Kog.psycholog. Fundierung
4. Konsequenzen
5. Komponenten
6. GBS: face to face
7. GBS: computerbasiert
8. Bewertung
- Instruktionsansätze III: Forschendes Lernen (13.12.07)
- 1. MC-Fragen
2. Grundidee forschenden Lernens
3. typische Aktivitäten
4. Lehr-lerntheoretische Begründung
5. Prozessmodelle
6. Webbasierte Umgebungen
7. Gestaltungsprinzipien
8. Quasiexperimentelle Studie
- Instruktionsansätze IV: Cognitive Apprenticeship (20.12.07)
- 1. Einleitung
2. Situiertes Lernen
3. Reciprocal Teaching
4. CA-Ansatz: Inhalt
5. CA-Ansatz: Methoden
6. CA-Ansatz: Sequenzierung
7. CA-Ansatz: Rahmenbedingungen
- Instruktionsansätze V: Knowledge Building (10.01.08)
- 1. Einführung
2. Soziokulturalismus
3. Ausgangspunkte
4. Grundannahmen
5. Verbesserung von Ideen
6. Knowledge-Building-Diskurs
7. Lernplattform
- Lehren und Lernen mit neuen Medien (17.01.08)
- 1. Klausurtermin und -fragen
2. Video
3. Kennzeichen Neuer Medien
4. Kognitive Perspektive
5. Situierte Ansätze
6. Kooperationsskripts
7. Befundlage
- The Adventures of Jasper Woodbury (17.01.08)
- Lehren und Lernen mit neuen Medien I (24.01.08)
- 1. Organisatorisches
2. Wiederholung
3. Kooperationsskripts
4. Analyse selbstgesteuerten L.
5. Befundlage
6. Kritik und Ausblick
- Lehren und Lernen mit neuen Medien II (24.01.08)
- 1. Ansatzpunkte
2. Verhaltensorientierte Modelle
3. Kognitive Modelle
4. Modelle situierten Lernens
5. Integrationsversuch und Stärken
- Debatte zur Nützlichkeit konstruktivistischer Lehr-Lern-Ansätze (31.01.08)
- 1. Hintergrund der Debatte
2. Der Stein des Anstoßes
3. Argument 1
4. Argument 2
5. Repliken:Schmidt et al.(2007)
6. Hauptargument von Schmidt et al.
7. weitere Kritikpunkte
8. Kommentar: Hmelo-Silver et al.
9. Konsequenzen und offene Fragen
Link: Professor Fischer und Dr. Kollar: Einführung in die Pädagogische Psychologie
[ erster Eintrag am 29.08.2007; überarbeiteter Eintrag am 04.06.2008 ]
Zitation
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27. Juni '07
Journal of Applied Social PsychologyDie monatlich erscheinende Fachzeitschrift bietet in der Online-Ausgabe frei zugängliche Beiträge zwischen 2003 und Januar 2005. » lesen ... |
04. Juli '07
NormIn der Sozialpsychologie betrachtet man Gruppennormen, soziale Normen, gesellschaftliche Normen und kulturelle Normen – keine Gruppe, Gesellschaft oder Kultur ließe sich beschreiben, ohne die jeweiligen Normsysteme zu berücksichtigen. » lesen ... |
28. Juni '07
Sherif, Muzafer: Konformität, Abweichung, Normen und GruppenbeziehungenAn Sozialwissenschaftler gewandt, die Normen als etwas durchweg Negatives sehen, führt Sherif an, dass Normlosigkeit durchaus nicht das Endergebnis sozialer Veränderungen ist. Die Sozialwissenschaften müssen somit nicht nur den blind machenden, degradierenden Wirkungen bestimmter Normen nachgehen, sondern eher gültige Kriterien für vorherrschende Normen heraus filtern, die derartige Wirkungen herbei führen. Der Weg zur Befreiung von normativen Zwängen besteht darin, die freie Wahl der Werte voranzutreiben und Organisationsformen zu entwickeln, die zu bereicherndem Verhalten und sogar der Selbstverwirklichung der Mitglieder in ihren sozialen Beziehungen beitragen können. » lesen ... |



