Vorlesung zu Erziehung & Sozialisation online


d.wieser, 29. August 07

Im Wintersemester 2003 / 2004 hielt Prof. Dr. Sabine Walper an der Ludwig-Maximilians-Universität München eine ganz hervorragende Vorlesung zum Thema Einführung in die Erziehungs- und Sozialisationstheorien. Die einzelnen Vorträge mitsamt des Begleitmaterials sind online verfügbar, d.h. mit installiertem Quicktime-Plugin im Browser zu betrachten.

Prof. Dr. Sabine Walper
Die Themen lauten:

  • Psychoanalyse
  • Lerntheorien
  • Bindungstheorie (Bowlby, Ainsworth)
  • Strukturgenetische Theorien
  • Strukturfunktionalismus (Bonfenbrenner, Elder)
  • Rollen- und Interaktionstheorien (Parsons, Luhmann, Mead, Turner, Goffman)
  • Erziehung im Wandel
  • Familie
  • Die Rolle Gleichaltriger
  • Geschlechtstypische Sozialisation

Screenshot-Quelle: videoonline.edu.lmu.de


Zitation

wieser, d. (29. August '07): Vorlesung zu Erziehung & Sozialisation online, URL: http://www.social-psychology.de/sp/favoriten/vorlesung-erziehung-sozialisation-online


31. Juli '07

Shermer: Skeptizismus, Deromantisierung, Entmystifizierung

Bei einer Konferenz für Technology, Entertainment, Design (TED) liefert Shermer in einer knappen Viertelstunde die kuriosesten (willkommensten) Irrtümer ab, denen die Menschen der Neuzeit heißblütig anhängen. Der große Skeptiker gibt sich sarkastisch und unterhält sein Publikum ganz hervorragend mit einer feinen Kette seiner Enthüllungen.

— BookMark-verdächtig.
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Schlüsselkonzept
29. August '07

Angst

Die Differenzierung von Furcht und Angst geht auf die Arbeiten des dänischen Religionsphilosophen Kierkegaard zurück. In einem Werk mit dem Titel Der Begriff Angst von 1844 definierte er Furcht als Reaktion auf einen eindeutigen Reiz und Angst als Reaktion auf mehrdeutige oder unklare Reize:

«Man findet den Begriff Angst kaum jemals in der Psychologie behandelt, ich muss deshalb darauf aufmerksam machen, dass er gänzlich verschieden ist von Furcht und ähnlichen Begriffen, die sich auf etwas Bestimmtes beziehen, während Angst die Wirklichkeit der Freiheit als Möglichkeit für die Möglichkeit ist. Daher wird man beim Tier, eben weil es in seiner Natürlichkeit nicht als Geist bestimmt ist, keine Angst finden.»


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Referat
03. Juni '07

Rogers, Carl: Bedeutsame Aspekte der klientenzentrierten Therapie

Das klientenzentrierte Wesen der Therapie besteht darin, dass sich der Therapeut darauf konzentriert, eine warme, zugewandte Atmosphäre zu gestalten, in welcher die Klienten arbeiten können.
Das Verhalten des menschlichen Organismus mag von den Einflüssen bestimmt sein, denen der Mensch ausgesetzt war, doch ebenso ist er von der kreativen und integrativen Einsicht des Organismus selbst bestimmt.


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