Vorlesung zur Internet-Thematik online


d.wieser, 29. August 07

Die Dozenten Dipl.-Psych. Matthias Spörrle und Dr. Bernhard Schmidt hielten im Wintersemester 2006 / 2007 eine Vorlesung zum Thema Internet:– Pädagogisch-psychologische Nutzung und Forschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die einzelnen Vorträge sind inklusive Folien online verfügbar — vorausgesetzt, das Quicktime-Plugin funktioniert in Ihrem Browser.
Vorlesung zum Internet
Die Themen beziehen sich auf Theorie und Praxis:

  • Über Ablauf und Modalitäten der Vorlesung und der Tutorien; Systematische Suche im Internet
  • Psychologische Datenbanken
  • Pädagogische Datenbanken
  • Elektronische Zeitschriften; Dokumentenlieferung über Subito; Fernleihe; OPAC
  • Open Access und Online-Publishing in der Forschung
  • Lernumgebung im Netz
    Vorlesung zum Internet
  • Didaktik mediengestützten Lernens
  • Medien- und Internetnutzung verschiedener Altersgruppen
  • Auswirkungen der Internets auf das soziale Leben und die interpersonale Kommunikation
  • Psychologische Datenerhebung und Psychometrie im Internet
  • Befunde zum Internet als Forschungsgegenstand

Screenshot-Quelle: videoonline.edu.lmu.de


Zitation

wieser, d. (29. August '07): Vorlesung zur Internet-Thematik online, URL: http://www.social-psychology.de/sp/favoriten/vorlesung-internet--online


29. August '07

Vorlesung zu Erziehung & Sozialisation online

Dozentin Prof. Dr. Sabine Walper spricht über folgende Inhalte:

  • Psychoanalyse
  • Lerntheorien
  • Bindungstheorie (Bowlby, Ainsworth)
  • Strukturgenetische Theorien
  • Strukturfunktionalismus (Bonfenbrenner, Elder)
  • Rollen- und Interaktionstheorien (Parsons, Luhmann, Mead, Turner, Goffman)
  • Erziehung im Wandel
  • Familie
  • Die Rolle Gleichaltriger
  • Geschlechtstypische Sozialisation


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Schlüsselkonzept
05. Juni '07

Selbstkontrolle

Selbstkontrolle meint die zielgerichtete bewusste Unterdrückung unerwünschter Reaktionen. Zur Selbstkontrolle zählt als spezifischeres Konzept die Selbstdisziplin, welche auf erwünschte Ziele hin ausgerichtet ist, die im Zusammenhang mit der Selbstvervollkommnung stehen.


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Referat
05. Juli '07

Gehorsam in moderner Gesellschaft: Die Utrecht Studien.

Das Gewicht der Autoritätsperson im Gehorsamsexperiment hat bei den Utrecht Studien nicht weniger Einfluss als bei Milgrams Experiment. Da die Form der ausgeübten Gewalt in dieser Studie alltäglichen Situationen angenähert ist, resultiert eine insgesamt höhere Gehorsamsbereitschaft für psychologisch-administrative Gewalt. Die Autoren sprechen hier von einem “Charakteristikum normaler sozialer Umstände” in modernen westlichen Gesellschaften.
Anders als in Milgrams Experimenten ist der Gehorsam hier nicht durch mangelnde Orientiertheit der Probanden zu erklären. Selbst wenn eine Woche im Voraus klar war, worum es im Experiment gehen würde, war die Gehorsamsbereitschaft extrem hoch. Die Experimente zeigten, dass die Probanden durchaus nicht unfähig wären, sich einer Autorität zu widersetzen, da sie sich beim ersten Anzeichen von Gefahr für sich selbst (legal liability) durchaus ungehorsam zeigen konnten. Als Grund nehmen die Autoren an, das Opfer sei in den Augen der Probanden eine neutrale Person, deren Schicksal ihnen letztlich gleichgültig sei, wenn sie die Verantwortung für den durch sie entstehenden Schaden einer Autorität (Institution) zuschreiben können.

Quelle: H.J. Wim Meeus & Quinten A.W. Raaijmakers: Obedience in modern society: the Utrecht studies. in: Journal of Social Issues, 1995.


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