Identität


d.wieser, 06. Juni 07

Mit Identität bezeichnet man die geistige Repräsentation im Individuum, welche alle Informationen darüber versammelt, wer das Individuum eigener Einschätzung nach ist. Zur Identität gehört das Empfinden, sich von anderen zu unterscheiden und als Persönlichkeit dauerhaft Bestand zu haben. Einerseits gibt es das menschliche Bedürfnis nach Einzigartigkeit und andererseits das soziale Bedürfnis der Zugehörigkeit – letzteres führt zu sog. Gruppenidentität aus der individuell empfundenen Zugehörigkeit zu z.B. einer ethnischen, familialen oder beruflichen Gruppe.

Die individuelle Identitätsbildung hat Erik Erikson erforscht.

Onsite
  • [ ebooks ] Grundlagen der Sozialpsychologie » Gehirnwäsche als Angriff auf die Identität.
    Autor: PHD C. G. Boeree; dt.: d.wieser
  • [ ebooks ] Persönlichkeitstheorien » Erik Erikson.
    Autor: PHD C. G. Boeree; dt.: d.wieser
Offsite

Zitation

wieser, d. (06. Juni '07): Identität, URL: http://www.social-psychology.de/sp/konzepte/identitaet


16. Juni '07

Forschung Online

Im Netz finden sich mitunter hervorragend benutzerfreundliche Darstellungen sozialwissenschaftlicher Forschung… eine kommentierte Auswahl meiner Favoriten:


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Schlüsselkonzept
06. Juni '07

Essstörung

Charakteristisch ist eine obsessive Beschäftigung mit Nahrung, Nahrungsaufnahme und Körpergewicht. Ursachen der verschiedenen Erkrankungsformen liegen grob gefasst im Bereich des Selbstwertgefühls sowie auch in gesellschaftlichen (medialen) Botschaften, welche Schlankheit mit Glücklichsein assoziieren.


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Referat
05. Juni '07

Fauser: Gewalt in Beziehungen

Der Mechanismus hinter Gewalt in Beziehungen zielt oft in Kombination mehrerer Taktiken darauf ab, den Partner zum willfährigen, eingeschüchterten und unfreien Opfer zu machen: “Die Folgen dieses andauernden Drucks (Angst, Unsicherheit, Verzweiflung, Lähmung) können so ausgeprägt sein, dass Hilfe von aussen oft kaum angenommen werden kann.” – Diesen Satz halte ich für besonders zentral: man sollte sich vor Augen führen, dass die Vorgehensweise dazu angelegt ist, dass der unterdrückte Partner quasi handlungsunfähig wird, sich aus Scham oder Verängstigung nicht hilfesuchend an Dritte wenden kann, denn nur dann ist dem aggressiven Partner ein unendliches Spiel um Selbstaufwertung und Erniedrigung garantiert.


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