«Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.»
Justus Liebig
Frankl: Rundfunkvorträge 1951-1955
d.wieser, 16. Juni 07
Zwischen 1951 und 1955 hält Viktor E. Frankl monatliche Vorträge im österreichischen Radio. Sein Ziel ist es, in allgemeinverständlicher Form mit mythologisierenden Missverständnissen und Vorurteilen gegen die Psychotherapie aufzuräumen. Des weiteren geht es ihm um die sog. “Psychohygiene” angesichts einer sich ausbreitenden kollektiven Neurose.
Index
- Der Mensch auf der Suche nach dem Sinn
- Die Problematik psychiatrischer Aufklärung
- Psychoanalyse und Individualpsychologie
- Die fatalistische Einstellung
- Das provisorische Dasein
- Masse und Führer
- Psychische Hygiene des Alterns
- Psychische Hygiene des Reifens
- Hypnose
- Über Angst und Angstneurosen
- Über die Schlaflosigkeit
- Hypochondrie und Hysterie
- Um die Liebe
- Über Angst- und Zwangsneurosen
- Narkoanalyse und Psychochirurgie
- Melancholie
- Schizophrenie
- Die Angst des Menschen vor sich selbst
- Die Managerkrankheit
- Gnadentod oder Massenmord?
- Von der Trotzmacht des Geistes
- Das Leib-Seele-Problem, klinisch gesehen
- Spiritismus
- Was sagt der Psychiater zur modernen Kunst?
- Der Arzt und das Leiden
- Ist der Mensch ein Produkt von Erbe und Umwelt?
- Kann man die Seele messen und wägen?
- ANHANG: Das Buch als Therapeutikum
Die von mir verfassten referatähnlichen Texte stellen meine eigene Leseerfahrung dar und zwar ohne Gewähr bzgl. Fehlerlosigkeit. Der thematische Überblick bietet Interessierten einen ersten orientierenden Einstieg in Frankls Theorie- und Therapiekonzeption. Ich habe mir erlaubt, zu einzelnen Vortragsthemen meine subjektiven Gedanken anzufügen.
Quelle:
Viktor E. Frankl: Psychotherapie für den Alltag. Erstausgabe 1971: Psychotherapie für den Laien. Rundfunkvorträge über Seelenheilkunde. Frankfurt: Herder, Neuausgabe 1992.
Zitation
|
16. Juni '07
OrientierungIm Netz sind gut sortierte und ständig betreute Linksammlungen von ziemlicher Bedeutung — schließlich landet man wer-weiß-wo, wenn man sich auf Suchmaschinen und Stichworte verlassen muss… Hier also Linksammlungen zur Psychologie, mit denen man tatsächlich etwas anfangen kann… » lesen ... |
27. Januar '08
HumorZusammenfassend kann man festhalten, dass der Humor eine ganze Bandbreite sozialer Funktionen übernehmen und dabei oft sehr widersprüchliche Zwecke erfüllen kann. Er kann Zustimmung und Geselligkeit zum Ausdruck bringen ebenso wie Widerspruch und Aggression. Humor ermöglicht Kooperation und Koordination innerhalb von Gruppen ebenso wie Widerstand und Ausschluss. Bei genauer Betrachtung spielt der Humor in Gruppendynamiken sogar eine bedeutende Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Solidarität und Verbundenheit, allerdings auch bei Macht- und Statusverlust. » lesen ... |
03. Juni '07
Rogers, Carl: Einige Beobachtungen über die Organisation der PersönlichkeitDer Prozess der Selbstintegration während der klientenzentrierten Therapie findet statt, da alle Faktoren, die das Selbstkonzept angreifen könnten, fehlen und der Therapeut die Klienten bei ihrer Auseinandersetzung mit dem Selbst unterstützt. So gelangen Klienten zu differenzierteren Betrachtungen des Selbst und schließlich zur Neuordnung desselben, so Rogers. » lesen ... |



