Internetquellen zitieren


d.wieser, 04. Dezember 07

Texte, die in unterschiedlichen Formaten auf Webservern abgelegt sind, müssen sorgfältig zitiert sein, um nachvollziehbar zu bleiben. Bei Publikationen im Internet darf man mitunter davon ausgehen, dass sie nicht für die Ewigkeit unter der aktuellen URL erreichbar sein werden — sie könnten verändert, verschoben oder gelöscht sein, wenn man nach einiger Zeit wieder darauf zurück greifen möchte.

Aus diesem Grund sind neben der URL die Angabe von Publikationsdatum (sofern gegeben) und Auffindedatum (hier mag die Jahreszahl als ausreichend gelten) verpflichtende Zusätze zur üblichen Zitierweise bei Quellenangaben:

  • Autor(en) (Publikationsdatum): Titel. Internetserver, Auffindedatum.

Wer Beiträge auf den Seiten social-psychology.de zitiert, möge folgendes beachten:

E-Books & E-Texte

Alle E-Books und E-Texte sind geistiges Eigentum des Autoren Dr. George Boeree und hier in ihrer deutschen Übersetzung dargestellt.
Die Quellenangabe würde also ungefähr lauten:

Beiträge auf dieser Website

Autor und Publikationsdatum sind jedem Artikel (in Form eines kleineren Schriftzugs) zugeordnet.

Beispiel:

  • Wieser (05.06.2007): Stereotyp. www.social-psychology.de/sp/konzepte/stereotyp [Datum Ihres Zugriffs auf den Beitrag]

Der Ästhetik halber würde ich vollständige (d.h. elendig umfangreiche) URLs auch in Textdokumenten als Hyperlink einbinden und in der Quellenangabe den Server / Host nennen.

Offsite
  • Die Kurzreferenz der Universität Hannover dürfte hinreichend über gängige Zitierweisen informieren. Darüber hinaus bietet mediensprache umfängliche Beiträge zum Thema Online Publishing. (Host: mediensprache.net) HTML

Zitation

wieser, d. (04. Dezember '07): Internetquellen zitieren, URL: http://www.social-psychology.de/sp/system/zitieren


16. Juni '07

Nachschlagewerke Online

Meist landet man der Bequemlichkeit halber bei Wiki, es gibt allerdings wesentlich fachbezogenere, liebevoll bestückte Onlinelexika. Ich lege bei der Vorauswahl mein Augenmerk auf gute Benutzeroberflächen und halbwegs seriös wirkende Erläuterungen — meine Favoriten: …


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Schlüsselkonzept
31. Juli '07

Kognitive Dissonanz

Menschen zeigen das Bemühen, Kognition, Einstellungen, Annahmen, Wahrnehmungen miteinander und mit ihrem individuellen Selbstbild in Einklang zu bringen – psychologische Harmonie herzustellen, so könnte man sagen. Entsteht Dissonanz, werden Menschen ihre Einstellungen, Annahmen etc. so ändern, dass ein stimmiges Gesamtgefüge entsteht, denn derartige Unstimmigkeiten werden als überaus unangenehm und belastend empfunden.


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Referat
03. Juni '07

Festinger, Leon: Eine Theorie Sozialer Vergleichsprozesse

Der Trieb zur Selbstevaluation ist eine Kraft, die darauf hinwirkt, dass Personen sich in Gruppen zusammenfinden und sich zu anderen Menschen gesellen wollen. So sind die subjektiven Gefühle, die Korrektheit der eigenen Meinung festgestellt zu haben, bzw. die subjektive Evaluation adäquater eigener Leistungen bei wichtigen Fähigkeiten aussagekräftige Beispiele für die Befriedigungen, die Menschen daraus ziehen, dass sie sich in Gruppen zusammenfinden. Der Trieb zur Selbstbewertung ist ein wichtiger Faktor, der dazu beiträgt, den Menschen gesellig zu machen.


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