«Wenn du allein wärst, würdest du dich in zwei schneiden, damit der eine Teil den anderen formt.»
Elias Canetti
Allport, Gordon
d.wieser, 15. Juni 07
geboren 1897 in Montezuma — gestorben 1967 in Cambridge.
Er hat sich vornehmlich mit Persönlichkeits- und Vorurteilsforschung beschäftigt. Zusammen mit seinem Bruder veröffentlichte er 1921 in der Fachzeitschrift Journal of Abnormal and Social Psychology einen Aufsatz mit dem Titel Personality Traits: Their Classification and Measurement, online lesbar in Christopher D. Greens Klassiker-Sammlung.
Allports Buch mit dem Titel The Nature of Prejudice, 1954, gilt als Meilenstein der Vorurteilsforschung. 1937 schon verfasste er mit Personality: A Psychological Interpretation ein Grundlagenwerk, das er 1961 in einer bedeutenden Revision unter dem Titel Pattern and Growth in Personality weiter ausarbeitete.
Es gibt deutschsprachige Ausgaben wie z.B.: Persönlichkeit. Struktur, Entwicklung und Erfassung der menschlichen Eigenart (1945), Treibjagd auf Sündenböcke (1951), Werden der Persönlichkeit. Gedanken zur Grundlegung einer Psychologie der Persönlichkeit (1958) und Gestalt und Wachstum in der Persönlichkeit (1970).
Zu seinen bedeutendsten Beiträgen zur Psychologie zählt das Konzept der funktionalen Autonomie im Rahmen seiner Motivationstheorie. Eine genaue Darstellung dieses Konzepts sowie Allports Arbeiten zur Persönlichkeitstheorie finden Sie in der deutschen Übersetzung des E-Texts von Dr. C. George Boeree (s.u.).
Onsite
- [ ebooks ] Persönlichkeitstheorien » Gordon Allport.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, HTML-Version
- [ PDF ] Persönlichkeitstheorien » Gordon Allport.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, PDF 133KB
- [ PDF ] Personality Theories » Gordon Allport.
Autor: C. George Boeree PHD, PDF 147KB
Offsite
PRIMÄRQUELLEN:
- Personality Traits: Their Classification and Measurement von Gordon Allport und Floyd Allport, 1921 (Host: yorku.ca) HTML
- Concepts of Trait and Personality von Gordon Allport, 1927 (Host: yorku.ca) HTML
- The Functional Autonomy of Motives von Gordon Allport, 1937 (Host: yorku.ca) HTML
- The Psychologist’s Frame of Reference von Gordon Allport, 1940 (Host: yorku.ca) HTML
SEKUNDÄRQUELLEN:
- Ian A. M. Nicholsons umfassender Fachartikel HTML.
- Vermutlich eine studentische Homepage: Gordon Allport von Kathleen Merz (englischsprachig, undatiert) gibt in liebevoller Aufmachung Details zu Allports Leben und Werk. Besonders nett sind die knappen, sachlichen Zusammenfassungen einiger weniger Theoriekonzepte wie etwa des Propriums und des Trait-Konzepts. (Host: depaul.edu) HTML
- Die Trait-Theorie wird im virtuellen Psychologiekurs kurz zusammengefasst. Interessant ist Section 2 mit besonderem Augenmerk auf Allports Beitrag bzw. die Einbettung Allports in die Entwicklung der Trait-Theorie. Ohne ersichtliche Angabe eines Autoren, undatiert (Host: allpsych.com) HTML
Zitation
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04. Juni '08
Vorlesungen zur Sozialpsychologie WS 05/06Prof. Dr. Heiner Keupp und Prof. Dr. Dieter Frey von der Ludwig-Maximilians-Universität München sind mit Vorlesungen zu Grundlagen der Sozialpsychologie (2005/2006) online als Videovorlesung zu verfolgen. Es handelt sich um insgesamt 26 Vorlesungen in bemerkenswerter technischer Qualität — von inhaltlichen Qualitäten will ich gar nicht reden… ein echter Favorit im Netz. » lesen ... |
05. Juni '07
StressIn gewisser Hinsicht sind Stressreaktionen erlernt, denn das Gehirn entscheidet vor dem Hintergrund vergangener Erfahrungen, was als Stress bewertet wird. Bei den psychologischen Zusammenhängen von Stress und Erkrankungswahrscheinlichkeit ist der Begriff Kontrolle bedeutsam … » lesen ... |
05. Juni '07
Jelenec: Implizite Einstellungen gegenüber älteren Frauen und MännernStatt die älteren Menschen als Gesamtgruppe zu untersuchen, spaltet man die Zielgruppe in Untergruppen auf, die womöglich zu verschiedenen Attributionen von positiv-negativ führen können: so lässt sich herausfiltern, ob es innerhalb der Zielgruppe “ältere Menschen” Differenzierungen in Subkategorien gibt, welche zu positiveren oder negativeren Bewertungen gelangt, als die Zielgruppe insgesamt. Zudem lässt sich eine geschlechtsspezifische Differenzierung vornehmen, indem man zwischen älteren Frauen und älteren Männern unterscheidet. » lesen ... |



