Albert Ellis

Ellis, Albert


d.wieser, 15. Juni 07

geboren 1913 in Pittsburgh (USA)

Er ist berühmt für die Entwicklung der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie (RET) sowie für seine Beratungsarbeit im Bereich Ehe und Sexualität. Ursprünglich begann er mit der klassischen psychoanalytischen Therapietechnik, die er bald in eigenen Experimenten zu verbessern versuchte und schließlich eine eigene Therapietechnik entwickelte. Dieser liegt die Beobachtung zugrunde, dass psychologische Schwierigkeiten von selbstzerstörerischen Gedanken verursacht sein können, ändert man diese Gedanken, verbessern sich auch Verhalten und Stimmungslage des Patienten. Somit handelt es sich um eine kognitivistische Therapieform, die bis dato große Erfolge feiert.

In den 60ern verfasste er zahlreiche Bücher zur sexuellen Befreiung, die den Zeitgeist wiederspiegelten und ihm großes Renomée einbrachten. In deutscher Sprache erschienen neben seinem Hauptwerk Grundlagen und Methoden der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie z.B. Lieben, ohne Schuldgefühl, Training der Gefühle, Wie man erfolgreich Frauen verführt, Handbuch der intelligenten Frau

Onsite
  • [ ebooks ] Persönlichkeitstheorien » Albert Ellis.
    Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, HTML-Version
  • [ PDF ] Persönlichkeitstheorien » Albert Ellis.
    Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, PDF 134KB
  • [ PDF ] Personality Theories » Albert Ellis.
    Autor: C. George Boeree PHD, PDF 124KB
Offsite

PRIMÄRQUELLEN:

SEKUNDÄRQUELLEN:


Zitation

wieser, d. (15. Juni '07): Ellis, Albert, URL: http://www.social-psychology.de/sp/vordenker/ellis-albert

16. Juni '07

Forschung Online

Im Netz finden sich mitunter hervorragend benutzerfreundliche Darstellungen sozialwissenschaftlicher Forschung… eine kommentierte Auswahl meiner Favoriten:


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Schlüsselkonzept
06. Juni '07

Identität

Einerseits gibt es das menschliche Bedürfnis nach Einzigartigkeit und andererseits das soziale Bedürfnis der Zugehörigkeit – letzteres führt zu sog. Gruppenidentität aus der individuell empfundenen Zugehörigkeit zu z.B. einer ethnischen, familialen oder beruflichen Gruppe.


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Referat
05. Juni '07

de Freitas Messina & Tiedemann: Psychobiologische Depression in Kindheit und Adoleszenz: ein klinischer Überblick

Hatte man bis in die 70er noch gemeint, Depressionen beträfen nur Erwachsene, so ist man inzwischen bei der bitteren, statistisch abgesicherten Erkenntnis angelangt, dass diese Erkrankung bei Kindern und Heranwachsenden auftreten kann und zusehends häufiger auftritt. Für Leser, die mit psychiatrischen Begriffswelten weniger vertraut sind hier ein wichtiger Hinweis: Bei all den aufgelisteten Symptomen findet man womöglich sofort Parallelen zum Verhalten der eigenen Kinder – es handelt sich jedoch nicht um eine Anleitung zur Selbstdiagnose oder um frische Nahrung für Hypochonder.


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