«Die Welt ist gar nicht verrückt,
nur ungeeignet für normale und sehr wohl geeignet für normalisierte Menschen.»
Stanislaw Jerzy Lec
Erikson, Erik
d.wieser, 15. Juni 07
geboren 1902 bei Frankfurt — gestorben 1979 in Harwich (USA)
Er ist als Entwicklungspsychologe bekannt geworden, der maßgebliche Beiträge zum heutigen Verständnis von Kindheit und Jungend erarbeitet hat. Erikson studierte Psychoanalyse sowie die Erziehungsmethode nach Montessouri und befasste sich mit der Erforschung von Kindheit und Adoleszenz. Seine Arbeitsgebiete waren die Bildung individueller Identität, das kreative Funktionieren des Bewusstseins sowie gesellschaftliche Einflüsse auf die Entwicklung von Kindern. Das Konzept der Identitätskrise bei Adoleszenten geht übrigens auf Erikson zurück.
Eine detaillierte Darstellung seiner Arbeit mit Fokus auf der Persönlichkeitstheorie, die Erikson entwickelte, finden Sie in Dr. C. George Boerees E-Text (s.u.)
Zu seinen wichtigsten Werken gehört Childhood and Society (1950). In deutscher Ausgabe erschienen als Kindheit und Gesellschaft; des weiteren z.B.: Identität und Lebenszyklus, Jugend und Krise. Die Psychodynamik im sozialen Wandel, Einsicht und Verantwortung, Kinderspiel und politische Phantasie, Lebensgeschichte und historischer Augenblick…
Onsite
- [ ebooks ] Persönlichkeitstheorien » Erik Erikson.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, HTML-Version
- [ PDF ] Persönlichkeitstheorien » Erik Erikson.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, PDF 236KB
- [ PDF ] Personality Theories » Erik Erikson.
Autor: C. George Boeree PHD, PDF r300KB
Offsite
SEKUNDÄRQUELLEN:
- Der Berliner Bildungsserver gibt mit Entwicklung der Persönlichkeit einen schön gestalteten Abriss zu Eriksons Identitätskonzept: Autor: Dr. Manfred Rosenbach, 2005. (Host: bebis.cidsnet.de) HTML
- Werner Stangls Homepage hat unter der Überschrift Phasen der psychosozialen Entwicklung nach Erik Homburger Erikson eine detaillierte Erläuterung zu bieten. (Host: stangl-taller.at) HTML
- Im Kontext der Entwicklungspsychologie soll auch Tückes Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für (zukünftige) Lehrer genannt werden. Die Publikation von 1999 ist online lesbar und gibt bei etwas wirr zu navigierender Aufmachung hilfreiche Ressourcen — allerdings ist das Kapitel zu Pubertät und Jugendalter aktuell (04.01.07) nicht zugänglich. (Host: uni-osnabrueck.de) HTML
Zitation
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16. Juni '07
PeriodikaVielleicht gibt es (noch) keine technisierbare “Qualitätskontrolle” für Internetquellen, es gibt allerdings verantwortungsvoll aufgezogene sog. E-Journale, welche die allerfeinsten Lektüresammlungen beinhalten. Meine Favoriten… » lesen ... |
06. Juni '07
GehorsamKonformität ist zwar ein verwandtes sozialpsychologisches Phänomen, unterscheidet sich indes von Gehorsam insofern, als der Einfluss bei konformem Verhalten von einer Gruppe von Individuen gleichen oder ähnlichen Status ausgeht. » lesen ... |
03. Juni '07
Maslow, Abraham: Theorie menschlicher MotivationEs gibt mindestens fünf Zielsetzungen bzw. Grundbedürfnisse, damit einhergehend die jeweiligen Bedürfnisse, die verschiedenen Voraussetzungen zu erreichen oder zu erhalten, sowie gewisse intellektuelle Bedürfnisse des Menschen. Die Ziele lassen sich in einer Hierarchie gemäß ihrer Präpotenz anordnen. » lesen ... |



