«Menschen sterben nicht. Ist das nicht das Credo der neuen Kultur? Menschen werden in Informationsströme aufgesogen. Ich weiß nichts darüber. Computer sterben. Sie sterben in ihrerer gegenwärtigen Form. Als ausgeprägte Einzeleinheiten sind sie schon so gut wie tot. Eine Kiste, ein Monitor, eine Tastatur. Sie verschmelzen mit der Textur des Alltagslebens. Ist das wahr oder nicht?»
DeLillo: Cosmopolis
Kelly, George
d.wieser, 14. Juni 07
geboren 1905 — gestorben 1967
Er wurde bekannt durch seine Theorie persönlicher Konstrukte, die er aus beratender Tätigkeit gewann. Seinen Beobachtungen zur Folge hat jeder Mensch eine eigene Weltsicht, die eine individuelle Realität reflektiert, so dass er zu dem Schluss kam, der Mensch konstruiere seine eigene Wirklichkeit. Dabei werden Hypothesen gebildet, die sich ggf. zu Konstrukten verfestigen und das Verhalten der Menschen bestimmen.
Diese Theorie legte er 1955 im zweibändigen The Psychology of Personal Constructs nieder; in deutscher Sprache erschienen als Die Psychologie der persönlichen Konstrukte.
Dr. C. George Boeree widmet George A. Kelly ein Kapitel im Rahmen der Persönlichkeitstheorien (s.u.).
Onsite
- [ ebooks ] Persönlichkeitstheorien » George Kelly.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, HTML-Version
- [ PDF ] Persönlichkeitstheorien » George Kelly.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser, PDF 242KB
- [ PDF ] Personality Theories » George Kelly.
Autor: C. George Boeree PHD, PDF 218KB
Offsite
PRIMÄRQUELLEN:
- Confusion and the Clock von George Kelly (Host: oikos.org) HTML
- The Threat of Aggression von George Kelly (Host: oikos.org) HTML
- Hostility von George Kelly, his Presidential Address to the Clinical Division of the American Psychological Association, 1957 (Host: oikos.org) HTML
SEKUNDÄRQUELLEN:
- An Introduction to the Personal Construct Psychology of George A. Kelly von Vincent Kenny, 1984 (Host: oikos.org) HTML
- Introduction to Personal construct psychology (PCP) von Brian R. Gaines undatiert (Host: ucalgary.ca) HTML
- Personal Construct. Theory and Practice An Internet Journal devoted to the Psychology of Personal Constructs von Scheer und Butt (Host: pcp-net.org) HTML, PDF
Zitation
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29. November '07
Vorlesung zur Kommunikations- und MedienpsychologieEin recht aktueller Fund im Netz ist die Vorlesungsreihe Kommunikationspsychologie 2-4, die Professor Frindte im November 2007 an der Universität Jena präsentiert. » lesen ... |
28. Januar '08
EthnozentrismusPrinzipiell ist Ethnozentrismus eine Kategorie zur Bezeichnung von Beziehungen zwischen Gruppen und meint die Neigung, Menschen anderer Gruppenzugehörigkeit / anderer Gesellschaften vor dem Hintergrund der Normen unserer je eigenen Gruppe und Kultur zu beurteilen. Es ist somit noch ein wenig mehr, als nur die Welt durch die unausweichlichen Filter der eigenen Kultur zu betrachten – Ethnozentrismus bedeutet, dass man Personen aus Fremdgruppen nach den Prämissen eigener Standards wahrnimmt und beurteilt. Dahinter verbirgt sich ein Mangel an (kultureller) Wahrnehmungsfähigkeit für Vielfalt und Varianz, oft schärfer definiert als Unvermögen, die Hintergründe fremder Kulturen und Gesellschaften in die Betrachtung ethnisch fremder Personen einzubeziehen. Es gibt im Übrigen eine Definition, nach der Ethnozentrismus als konzeptueller Rahmen verstanden wird, der auf der Wahrnehmung basiert, die eigene kulturelle / ethnische Gruppe sei anderen Gruppen überlegen – hier also eine Beurteilung mit eindeutiger Wertung. » lesen ... |
31. Januar '08
Priester: Rassismus. Eine SozialgeschichteFür den Fortbestand der Gruppe hat Rassismus unter bestimmten Voraussetzungen festigende, konservierende Funktionen. Es gibt in solchen Fällen eine gewisse Bedrohungssituation — faktisch oder imaginiert —, die sich ideologisch ausbeuten lässt.
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