«Durch Einsicht in seine Mitmenschen, die man nur mühsam, gegen falschen Stolz zum Beispiel, erwirbt, ist vorerst noch niemand zu Schaden gekommen.»
Margarete & Alexander Mitscherlich: Die Unfähigkeit zu Trauern
Köhler, Wolfgang
d.wieser, 14. Juni 07
geboren 1887 in Reval (Estland) — gestorben 1967 in Enfield (USA)
In Zusammenarbeit mit Max Wertheimer war er maßgeblich an der Entwicklung der Gestalttheorie beteiligt. Zwischen 1922 und 1935 war er Präsident und Direktor des psychologischen Labors an der Universität Berlin.
Zu seinen Werken zählen u.a. Intelligenzprüfungen an Menschenaffen. Mit einem Anhang zur Psychologie des Schimpansen und Die Aufgabe der Gestaltpsychologie.
Onsite
- [ ebooks ] Geschichte der Psychologie » 4.7 Die Gestaltpsychologie.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser
Offsite
PRIMÄRQUELLEN:
- An Old Pseudoproblem von Wolfgang Köhler, 1929 (Host: gestalttheory.net) HTML
- Gestalt Psychology Today von Wolfgang Köhler, 1959 (Host: yorku.ca) HTML
- Quellentext zu Der einzige öffentliche Protest eines Psychologie-Hochschullehrers im 3. Reich durch den Gestaltpsychologen Wolfgang Köhler (Host: sgipt.org) HTML, JPG
SEKUNDÄRQUELLEN:
- HU-Berlin, Institut für Psychologie » Institutsgeschichte » Ära Köhler von Klaus Zimmer, 2006 (Host: hu-berlin.de) HTML
Zitation
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20. Dezember '07
Podcast: VorurteileAm 23. November war eine Episode des philosophischen Radio im WDR einem sozialpsychologischen Thema gewidmet. Jens Förster sprach über die Vorurteilsforschung, die er derzeit an der Uni Amsterdam betreibt. Für jene, die sich zunächst mit den Erkenntnissen der Sozialpsychologie zum Thema Vorurteil vertraut machen möchten, ist dieser Podcast hilfreich. » lesen ... |
06. Juni '07
BalancetheorieMit der Balancetheorie lässt sich theoretisch ausdrücken, wie sich die Motivation für Veränderungen aus der Konfiguration bestimmter kognitiver Elemente ergibt (statt ausschließlich davon auszugehen, dass Bedürfniszustände alleinige Auslöser sein können). Denn nach gestalttheoretischen Prämissen formt das gesamte Muster einer Struktur deren motivationsspezifischen Auswirkungen auf den Menschen. » lesen ... |
05. Juni '07
de Freitas Messina & Tiedemann: Psychobiologische Depression in Kindheit und Adoleszenz: ein klinischer ÜberblickHatte man bis in die 70er noch gemeint, Depressionen beträfen nur Erwachsene, so ist man inzwischen bei der bitteren, statistisch abgesicherten Erkenntnis angelangt, dass diese Erkrankung bei Kindern und Heranwachsenden auftreten kann und zusehends häufiger auftritt. Für Leser, die mit psychiatrischen Begriffswelten weniger vertraut sind hier ein wichtiger Hinweis: Bei all den aufgelisteten Symptomen findet man womöglich sofort Parallelen zum Verhalten der eigenen Kinder – es handelt sich jedoch nicht um eine Anleitung zur Selbstdiagnose oder um frische Nahrung für Hypochonder. » lesen ... |



