Kurt Lewin

Lewin, Kurt


d.wieser, 14. Juni 07

geboren 1890 in Mogilno (preuß. Provinz Posen) — gestorben 1947 in Newtonville (USA)

Er ist einer der Begründer der experimentellen Sozialpsychologie, da er u.a. Studien zur Auswirkung bestimmter Führungsstile auf Gruppen durchgeführt hat, sowie der Aktionsforschung. Auf Lewin gehen die Konzepte Gruppendynamik, Feldtheorie und Anspruchsniveau zurück. Des weiteren machte sich Lewin das seinerzeit neu entstehende Medium Film zur Veranschaulichung seiner Forschungen zu Affekten und Verhalten in Konfliktsituationen zunutze.

Zu seinen Werken zählen u.a. Principles of topological psychology (1936), Resolving Social Conflicts (1948), Field Theory in Social Science und Dynamic Theory of Personality.

In deutscher Sprache erschienen z.B.: Die psychologische Situation bei Lohn und Strafe, Dynamische Theorie der Persönlichkeit, Gesetz und Experiment in der Psychologie und Die Entwicklung der experimentellen Willenspsychologie und die Psychotherapie.

Onsite
  • [ ebooks ] Geschichte der Psychologie » 4.7 Die Gestaltpsychologie.
    Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser
Offsite

PRIMÄRQUELLEN:

SEKUNDÄRQUELLEN:


Zitation

wieser, d. (14. Juni '07): Lewin, Kurt, URL: http://www.social-psychology.de/sp/vordenker/lewin-kurt

27. Juni '07

Journal of Applied Social Psychology

Die monatlich erscheinende Fachzeitschrift bietet in der Online-Ausgabe frei zugängliche Beiträge zwischen 2003 und Januar 2005.


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Schlüsselkonzept
05. Juni '07

Vorurteil

Sozialpsychologische Untersuchungen zeigten, dass Vorurteile nicht “automatisch” korrigiert werden, wenn persönlicher Kontakt zu Personen der betreffenden Gruppe hergestellt ist – dies kann sogar zur Verfestigung der Vorurteile beitragen. Mitscherlich & Mitscherlich bezeichnen das Phänomen als Meinungsbesessenheit


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Referat
28. Juni '07

Sherif, Muzafer: Konformität, Abweichung, Normen und Gruppenbeziehungen

An Sozialwissenschaftler gewandt, die Normen als etwas durchweg Negatives sehen, führt Sherif an, dass Normlosigkeit durchaus nicht das Endergebnis sozialer Veränderungen ist. Die Sozialwissenschaften müssen somit nicht nur den blind machenden, degradierenden Wirkungen bestimmter Normen nachgehen, sondern eher gültige Kriterien für vorherrschende Normen heraus filtern, die derartige Wirkungen herbei führen. Der Weg zur Befreiung von normativen Zwängen besteht darin, die freie Wahl der Werte voranzutreiben und Organisationsformen zu entwickeln, die zu bereicherndem Verhalten und sogar der Selbstverwirklichung der Mitglieder in ihren sozialen Beziehungen beitragen können.
Quelle: Sherif, Muzafer: Conformity, deviation, norms, and group relations. In: Irwin A. Berg & Bernard M. Bass. Conformity and Deviation, 1961. (Host: brocku.ca) HTML


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