«Wie leicht sich das sagt: sich selber finden!
Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht.»
Elias Canetti
Lewin, Kurt
d.wieser, 14. Juni 07
geboren 1890 in Mogilno (preuß. Provinz Posen) — gestorben 1947 in Newtonville (USA)
Er ist einer der Begründer der experimentellen Sozialpsychologie, da er u.a. Studien zur Auswirkung bestimmter Führungsstile auf Gruppen durchgeführt hat, sowie der Aktionsforschung. Auf Lewin gehen die Konzepte Gruppendynamik, Feldtheorie und Anspruchsniveau zurück. Des weiteren machte sich Lewin das seinerzeit neu entstehende Medium Film zur Veranschaulichung seiner Forschungen zu Affekten und Verhalten in Konfliktsituationen zunutze.
Zu seinen Werken zählen u.a. Principles of topological psychology (1936), Resolving Social Conflicts (1948), Field Theory in Social Science und Dynamic Theory of Personality.
In deutscher Sprache erschienen z.B.: Die psychologische Situation bei Lohn und Strafe, Dynamische Theorie der Persönlichkeit, Gesetz und Experiment in der Psychologie und Die Entwicklung der experimentellen Willenspsychologie und die Psychotherapie.
Onsite
- [ ebooks ] Geschichte der Psychologie » 4.7 Die Gestaltpsychologie.
Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser
Offsite
PRIMÄRQUELLEN:
- Filmaufnahmen über: Trieb- und Affektäusserungen psychopathischer Kinder (verglichen mit normalen und schwachsinnigen) von Kurt Lewin, 1926 (Host: uni-hamburg.de) 1.661KB
- Kindlicher Ausdruck von Kurt Lewin, 1927 (Host: uni-hamburg.de) PDF 1.986KB
- Der Übergang von der aristotelischen zur galileischen Denkweise in Biologie und Psychologie von Kurt Lewin, 1931 (Host: uni-hamburg.de) PDF 147KB
- Eine dynamische Theorie des Schwachsinnigen von Kurt Lewin, 1933 (Host: uni-hamburg.de) PDF 394KB
- A Dynamic Theory Of Personality von Kurt Lewin, 1935 (Host: archive.org) PDF 12MB
- Principles Of Topological Psychology von Kurt Lewin, 1936 (Host: archive.org) PDF 13MB
SEKUNDÄRQUELLEN:
- Zunächst eine umfassende Einführung in Die Feldtheorie von Kurt Lewin von Alfred Lang, 1998 (Host: unibe.ch) HTML
- Ein umfassendes Essay zu Leben und Werk findet man InFed » kurt lewin: groups, experiential learning and action research von Mark K. Smith, 2001 (Host: infed.org) HTML
- Lewins Beitrag zur Organisationspsychologie wird in dem umfangreichen Essay Kurt Lewin’s Change Theory in the Field and in the Classroom: Notes Toward a Model of Managed Learning von Prof. Edgar H. Schein, undatiert, dargestellt (Host: a2zpsychology.com) HTML
- Ein engagierter Text mit tiefen Einblicken in Lewins Theorie findet man unter Kurt Lewin Notes von Victor Daniels, 2003 (Host: sonoma.edu) HTML
- Zum gründlichen Studium der Motivationsforschung seit Lewin ist dieser Fachartikel zu empfehlen: Lewins Feldtheorie als Hintergrundsparadigma moderner Motivations- und Willensforschung (im Vergleich zu Behaviorismus, Psychoanalyse, Gestalt- und Kognitionspsychologie) von Hans-Jörg Herber & Éva Vásárhelyi, 2002 (Host: sbg.ac.at) PDF
Zitation
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27. Juni '07
Journal of Applied Social PsychologyDie monatlich erscheinende Fachzeitschrift bietet in der Online-Ausgabe frei zugängliche Beiträge zwischen 2003 und Januar 2005. » lesen ... |
05. Juni '07
VorurteilSozialpsychologische Untersuchungen zeigten, dass Vorurteile nicht “automatisch” korrigiert werden, wenn persönlicher Kontakt zu Personen der betreffenden Gruppe hergestellt ist – dies kann sogar zur Verfestigung der Vorurteile beitragen. Mitscherlich & Mitscherlich bezeichnen das Phänomen als Meinungsbesessenheit … » lesen ... |
28. Juni '07
Sherif, Muzafer: Konformität, Abweichung, Normen und GruppenbeziehungenAn Sozialwissenschaftler gewandt, die Normen als etwas durchweg Negatives sehen, führt Sherif an, dass Normlosigkeit durchaus nicht das Endergebnis sozialer Veränderungen ist. Die Sozialwissenschaften müssen somit nicht nur den blind machenden, degradierenden Wirkungen bestimmter Normen nachgehen, sondern eher gültige Kriterien für vorherrschende Normen heraus filtern, die derartige Wirkungen herbei führen. Der Weg zur Befreiung von normativen Zwängen besteht darin, die freie Wahl der Werte voranzutreiben und Organisationsformen zu entwickeln, die zu bereicherndem Verhalten und sogar der Selbstverwirklichung der Mitglieder in ihren sozialen Beziehungen beitragen können. » lesen ... |



