Maslow, Abraham

Maslow, Abraham


d.wieser, 14. Juni 07

geboren 1908 in Brooklyn — gestorben 1970 in Menlo Park (USA)

Er ist ein Vertreter der humanistischen Psychologie und wurde für seine Beiträge zur Motivationsforschung bekannt: in Motivation and Human Personality (1954) betont er die Fähigkeit des Menschen, sein Potential voll auszuschöpfen. Selbstverwirklichung bildet die Spitze der von ihm entwickelten Bedürfnispyramide. Indem er die humanistische Strömung der Psychologie als Third Force deklarierte, hob er seine theoretische Orientierung von den vorherrschenden Richtungen Psychoanalyse und Behaviorismus ab.

Zu seinen Werken zählen u.a. Motivation and Human Personality (1954), Toward a Psychology of Being (1962), Religions, Values, and Peak Experiences (1964) und The Psychology of Science (1966).

In deutscher Sprache erschienen u.a. Motivation und Persönlichkeit, Psychologie des Seins. Ein Entwurf und Die Psychologie der Wissenschaft. Neue Wege der Wahrnehmung und des Deutens.

Dr. C. George Boeree widmet Abraham Maslow ein Kapitel der Persönlichkeitstheorien (s.u.).

Onsite
  • [ ebooks ] Persönlichkeitstheorien » Abraham Maslow.
    Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser HTML-Version
  • [ PDF ] Persönlichkeitstheorien » Abraham Maslow.
    Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser PDF 207KB
  • [ PDF ] Personality Theories » Abraham Maslow.
    Autor: C. George Boeree PHD PDF 207KB
  • [ notizen ] Maslow, Abraham: Deprivation, Bedrohung und Frustration
  • [ notizen ] Maslow, Abraham: Theorie menschlicher Motivation
Offsite

PRIMÄRQUELLEN:

SEKUNDÄRQUELLEN:


Zitation

wieser, d. (14. Juni '07): Maslow, Abraham, URL: http://www.social-psychology.de/sp/vordenker/maslow-abraham

16. Juni '07

Nachschlagewerke (engl.)

In englischer Sprache gibt das Netz bedeutend mehr her — meine Favoriten …


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Schlüsselkonzept
06. Juni '07

Identität

Einerseits gibt es das menschliche Bedürfnis nach Einzigartigkeit und andererseits das soziale Bedürfnis der Zugehörigkeit – letzteres führt zu sog. Gruppenidentität aus der individuell empfundenen Zugehörigkeit zu z.B. einer ethnischen, familialen oder beruflichen Gruppe.


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Referat
28. Juni '07

Sherif, Muzafer: Konformität, Abweichung, Normen und Gruppenbeziehungen

An Sozialwissenschaftler gewandt, die Normen als etwas durchweg Negatives sehen, führt Sherif an, dass Normlosigkeit durchaus nicht das Endergebnis sozialer Veränderungen ist. Die Sozialwissenschaften müssen somit nicht nur den blind machenden, degradierenden Wirkungen bestimmter Normen nachgehen, sondern eher gültige Kriterien für vorherrschende Normen heraus filtern, die derartige Wirkungen herbei führen. Der Weg zur Befreiung von normativen Zwängen besteht darin, die freie Wahl der Werte voranzutreiben und Organisationsformen zu entwickeln, die zu bereicherndem Verhalten und sogar der Selbstverwirklichung der Mitglieder in ihren sozialen Beziehungen beitragen können.
Quelle: Sherif, Muzafer: Conformity, deviation, norms, and group relations. In: Irwin A. Berg & Bernard M. Bass. Conformity and Deviation, 1961. (Host: brocku.ca) HTML


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