William McDougall

McDougall, William


d.wieser, 14. Juni 07

geboren 1871 in Lancashire — gestorben 1938 in Durham (USA)

Als Pionier, der übrigens auch in Göttingen studierte, ist McDougall dafür bekannt, die erste Theorie menschlichen Instinktverhaltens erarbeitet zu haben. Zudem wirkte seine Arbeit auf die Entstehung der Sozialpsychologie hin. Er war 1901 Mitbegründer der British Psychological Society sowie des British Journal of Psychology.

Sein bekanntestes Werk ist An Introduction to Social Psychology (1908), worin er seine kontrovers diskutierte Instinkttheorie darstellte und erklärte, auch menschliche Beziehungen seien vor dem Hintergrund von Instinkten zu verstehen, welche die Gefühlswelt des Menschen bestimmen. Während des Ersten Weltkrieges betreute er Traumapatienten (PTSD) und veröffentlichte seine Erkenntnisse 1926 in Outline of Abnormal Psychology. Deutsche Werksausgaben sucht man wohl besser im Antiquariat, wie mir scheint, die online verfügbaren Quellen sind indes nicht zu verachten.

Onsite
  • [ ebooks ] Geschichte der Psychologie » 4.6 Behaviorismus.
    Autor: C. George Boeree PHD; dt.: d.wieser
Offsite

PRIMÄRQUELLEN:

SEKUNDÄRQUELLEN:

  • Das Mead Project bietet zu William McDougall einen gigantischen Auszug aus Carl Murchison: A History of Psychology in Autobiography (1930) an. (Host:brocku.ca) HTML

  • Im Dictionary of Canadian Biography Online finden Sie zu William McDougall einen sehr detaillierten Beitrag zu Leben und Werk von Suzanne Zeller (2000) in englischer Sprache (Host: biographi.ca) HTML

  • Zu den Entwicklungslinien der Motivationsforschung stellt Prof. Dr. Michael Trimmel eine skizzierte Zusammenschau ins Netz, die auch McDougalls Werk im Kontext darstellt; undatiert (Host: univie.ac.at) HTML


Zitation

wieser, d. (14. Juni '07): McDougall, William, URL: http://www.social-psychology.de/sp/vordenker/mcdougall

16. Juni '07

Orientierung

Im Netz sind gut sortierte und ständig betreute Linksammlungen von ziemlicher Bedeutung — schließlich landet man wer-weiß-wo, wenn man sich auf Suchmaschinen und Stichworte verlassen muss… Hier also Linksammlungen zur Psychologie, mit denen man tatsächlich etwas anfangen kann…


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Schlüsselkonzept
05. Juni '07

Motivation

Motivation wird in der Psychologie gemeinhin definiert als das, was Beginn, Form, Richtung, Intensität und Dauer menschlicher Handlungen bestimmt. Situative Einflüsse werden als motivierendes Potential in die Betrachtung einbezogen, persönliche Einflussfaktoren werden hier als Motive bezeichnet.


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Referat
03. Juni '07

Festinger, Leon: Eine Theorie Sozialer Vergleichsprozesse

Der Trieb zur Selbstevaluation ist eine Kraft, die darauf hinwirkt, dass Personen sich in Gruppen zusammenfinden und sich zu anderen Menschen gesellen wollen. So sind die subjektiven Gefühle, die Korrektheit der eigenen Meinung festgestellt zu haben, bzw. die subjektive Evaluation adäquater eigener Leistungen bei wichtigen Fähigkeiten aussagekräftige Beispiele für die Befriedigungen, die Menschen daraus ziehen, dass sie sich in Gruppen zusammenfinden. Der Trieb zur Selbstbewertung ist ein wichtiger Faktor, der dazu beiträgt, den Menschen gesellig zu machen.


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