«Die Welt ist gar nicht verrückt,
nur ungeeignet für normale und sehr wohl geeignet für normalisierte Menschen.»
Stanislaw Jerzy Lec
Milgram, Stanley
d.wieser, 20. Juni 07
geboren 1933 in New York — gestorben 1984 in New York
In Harvard studierte er bei Gordon Allport und arbeitete mit Solomon Asch zusammen. Er befasste sich für seine Doktorarbeit mit Konformität, später arbeitete er u.a. zum Thema urbane Psychologie — The Experience of Living in Cities (1970) — und Gewalt in den Medien.
Seit 1960 war er an der Yale Universität tätig, wo er seine berühmten Experimente zum Phänomen Gehorsam und Autorität durchführte.
Zu seinen Publikationen zählen u.a. Obedience to Authority: an Experimental View (1974) und The Individual in a Social World: Essays and Experiments (1977).
In deutscher Sprache erschien Das Milgram – Experiment. Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität.
Onsite
- [ konzepte ] Gehorsam
- [ notizen ] Milgram, Stanley: Bedingungen für Gehorsam und Ungehorsam gegenüber einer Autorität. Quelle: Milgram, Stanley: Some Conditions of Obedience and Disobedience to Authority in: Human Relations, 1965.
Zitation
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04. Juni '08
Vorlesung zur Pädagogischen Psychologie WS 07Prof. Dr. Frank Fischer und Dr. Kollar halten im Wintersemester 2007/2008 eine Vorlesung zur Einführung in die Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Diese Vorlesung ist im Quicktime Format als Video online verfügbar. Vorlesungsunterlagen finden Sie im pdf-Format als Download auf dem Server. » lesen ... |
27. Januar '08
HumorZusammenfassend kann man festhalten, dass der Humor eine ganze Bandbreite sozialer Funktionen übernehmen und dabei oft sehr widersprüchliche Zwecke erfüllen kann. Er kann Zustimmung und Geselligkeit zum Ausdruck bringen ebenso wie Widerspruch und Aggression. Humor ermöglicht Kooperation und Koordination innerhalb von Gruppen ebenso wie Widerstand und Ausschluss. Bei genauer Betrachtung spielt der Humor in Gruppendynamiken sogar eine bedeutende Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Solidarität und Verbundenheit, allerdings auch bei Macht- und Statusverlust. » lesen ... |
03. Juni '07
Maslow, Abraham: Deprivation, Bedrohung und FrustrationGemäß der gängigen Definition bedeutet Frustration, dass man nicht das Ersehnte erhält, ein Wunsch wird nicht erfüllt, eine Gratifikation bleibt unerreicht. Dabei handelt es sich bei genauer Betrachtung sowohl um Deprivation, die für den Organismus weitgehend unschädlich ist, als auch um Deprivation, die zugleich die Persönlichkeit des Individuums bedroht (seine Lebensziele, Abwehrmechanismen, sein Selbstwertgefühl oder Sicherheitsempfinden). Nur eine bedrohliche Deprivation hat laut Maslow die Vielzahl von Auswirkungen, die generell der Frustration zugeschrieben werden. » lesen ... |



